rulururu

post Verkehrsunfall A10 Abfahrt Feistritz

25 September 2002, 08:37

Aus unbekannter Ursache kam es auf der A10 in Fahrtrichtung Villach zu einem folgenschweren Unfall. Zwei Lkws kollidierten, wobei ein 23 jähriger Kraftfahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt wurde. Nach der Bergung des schwerverletzten Lenkers mittels hydraulischem Rettungsgerät unterstützten die Feuerwehrmänner noch die Kräfte der Straßenverwaltung bei den Aufräumungsarbeiten.

OFM PAPST Roger

Statistik

Einsatzart
Mannschaft
Einsatzdauer
Fahrzeuge
Hilfeleistung/eingeklemmte Person
14 Mann
2h 28
KDOF GSF SRF-K

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post Wohnungsbrand Kanaltalerstr.3

16 September 2002, 10:19

Die eintreffenden Einsatzkräfte mussten die Wohnungstüre gewaltsam öffnen, um an die Brandausbruchsstelle – einen Ölofen zu gelangen. Die Wohnung war zum Zeitpunkt des eintreffens der Feuerwehr schwer durch Brandgase in Mitleidenschaft gezogen. Der Ölofen war von Boden beginnend in Flammen eingehüllt und wurde mittels eines Bioversallöschers rasch gelöscht. Das Rauchrohr war stark erhitzt und beim wegziehen des Rauchrohres hat sich der an der Einschlauchung befindliche Russ entzündet.

Gemeinsam mit dem zugezogenen Rauchfangkehrer wurde ein Riss in der Brennerwanne des Ölofens festgestellt und das ausgetretene Heizöl hat sich außerhalb des Heizgerätes durch Wärmeeinwirkung entzündet. Wie aus den Bildern ersichtlich ist, sollten die Wohnungstüren innerhalb einer Wohnung geschlossen sein. Mit dieser Maßnahme werden Rauchschäden die meist ein Vielfaches des Brandschadens ausmachen, verhindert.

HBI BRUNNER Franz

Statistik

Einsatzart
Mannschaft
Einsatzdauer
Fahrzeuge
Brand/Kleinbrand
18 Mann
0h 56
TLF 4000-1 TLF 4000-2 DLK 30

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post LKW Brand auf A 10

11 September 2002, 20:38

Vermehrt sind heuer Brände von Lastkraftwagen auf der Autobahn im Einsatzbereich unserer Feuerwehr zu verzeichnen. So wurden wir am 11.09.2002, 20:38 Uhr zu einem Brand auf der Autobahn alarmiert, der sich in Fahrtrichtung Villach, zwischen dem Wolfsbergtunnel und der Abfahrt Ost befand. Die Zufahrt zur Einsatzstelle erfolgte über die Betriebszufahrt Wolfsbergtunnel und bei der anfahrt konnte man schon erkennen, dass sich der Brand rasch ausbreitet.

An der Unfallstelle angekommen, wurde mit den Kameraden der mitalarmierten Feuerwehr St.Peter-Spittal sowie unseren beiden Tanklöschfahrzeugen mittels 3 HD Rohren und Atemschutz die Brandbekämpfung der Reifen an der Beifahrerseite des Sattelauflegers aufgenommen. Der Lenker des Sattelzuges hat, als er den Brand bemerkte, sofort die Zugmaschine vom Aufleger getrennt. Das Ladegut bestand nach Angaben der Frachtpapiere aus Spezialpapier, welches auf Paletten auf der Ladefläche gelagert war.

Die Brandbekämpfung wurde durch den Umstand erschwert, dass der Sattelzug unmittelbar an der Leitschiene abgestellt war und dadurch relativ wenig Platz für die Löscharbeiten vorhanden war. Durch die Brandeinwirkung war die Plane teilweise verbrannt und auch die Alubordwand war im Bereich der Brandausbruchsstelle, durch die Hitzeeinwirkung abgeschmolzen. Eine vorerst geplante Entladung des Ladegutes kam nicht zum tragen, da Messungen mit dem Wärmemessgerät ergab, dass durch die Löschmaßnahmen mit einem wiederaufleben des Brandes nicht mehr gerechnet werden kann.

Auch bei diesem Einsatz hat sich gezeigt, dass massiver Löschangriff und genügend Löschmittel für einen wirksamen Einsatz erforderlich sind.

HBI BRUNNER Franz

Statistik

Einsatzart
Mannschaft
Einsatzdauer
Fahrzeuge
Brand/Mittelbrand
24 Mann
1h 37
KDOF TLF 4000-1 TLF 4000-2 GSF SRF-K

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post Ausströmen von Erdgas bei def. Gasleitung

11 September 2002, 14:18

Bei Grabungsarbeiten im Stadtbereich, in der Nähe des städtischen Friedhofes, wurde am 11.09.02 eine Erdgasleitung der KELAG durch einen Bagger beschädigt. Die Alarmierung erfolgte um 14:18 Uhr und nachdem der Florianstation die Einsatzadresse und die Einsatzart bekannt gegeben wurde, ist auf Anordnung des Zugkommandanten Tollschein Karl die Alarmierung der Feuerwehren St.Peter-Spittal und Olsach/Molzbichl angeordnet worden. Gleichzeitig mit der Alarmierung durch die LAWZ wurde von dieser auch der ORF beauftragt, eine entsprechende Warnung über Radio an die Bevölkerung auszusenden.

Die Ersteinweisung am Schadensort erfolgte ebenfalls durch den Zugskommandanten und es wurden vorsorglich alle Zufahrtsstrassen zum Einsatzort abgeriegelt.

Schon von weitem konnte man das zischende Geräusch des austretenden Gases wahrnehmen und dieser Umstand hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass Neugierige den unmittelbaren Gefahrenbereich mieden. Mittels Dräger Multiwarn und Pacex wurde der Gefahrenbereich ausgemessen. So konnte man feststellen, dass im Umkreis der Schadensstelle, ca. 4 m im Radius absolute Zündgefahr bestand und bei beiden eingesetzten Geräten der Alarm I ausgelöst wurde.

Als erschwerend war, dass zum Zeitpunkt des Schadensereignises eine Begräbnisfeierlichkeit stattfand und jeden Augenblick mit den Teilnehmern dieser Trauerfeier zu rechnen war. Weiters befand sich im unmittelbaren Bereich ein Großeinkaufszentrum, das ebenfalls stark besucht war. Vorsorglich wurde jedes Fahrzeug, das den unmittelbar an die Gasaustrittsstelle angrenzenden Parkplatz verlassen wollte, händisch aus dem Gefahrenbereich geschoben. Auch wurden brennende Kerzen im angrenzenden Friedhofsbereich ausgelöscht.

Da uns von Seiten der KELAG mitgeteilt wurde, dass der Gasspürtrupp voraussichtlich erst in 20 Minuten vor Ort sein wird, haben wir versucht durch Absperren der Gasschieber im unmittelbaren Bereich der Gefahrenstelle den Gasaustritt zu stoppen. Dies war sehr zeitaufwendig, da sich in diesem Bereich sehr viele Gasschieberdeckel befanden, die aber nur zur Orientierung der Gasleitung gesetzt waren.

Von Seiten Bezirksgendarmerikommando wurden alle zu Verfügung stehenden Kräfte zusammengezogen und waren aktiv an den Absperr- bzw. Evakuierungsmaßnahmen beteiligt. Zirka 15 Minuten nach der Alarmierung traf der erste Vertreter der KELAG an der Einsatzstelle ein und mittels eines Schieberplanes wurde versucht, die Gasleitung gezielt ab zu sperren. Weiters wurde vom Kommandant der Feuerwehr St.Peter-Spittal, OBI Geier ein Holzkeil in die ca 3cm Durchmesser große Schadensstelle gekeilt, die eine Reduktion des Gasaustrittes mit sich brachte. Nach ca 25 Minuten, nachdem der Gasspürtrupp der KELAG eingetroffen war und die richtigen Schieber abgesperrt wurden, konnte der Gasaustritt gestoppt werden. Messungen in den umliegenden Gebäuden wurden gemeinsam mit einem verantwortlichen der Kelag und der Feuerwehr getätigt und festgestellt, dass keine weitere Gefahr bestand und diese auch wieder betreten werden dürfen.

Nach ca einer Stunde war der Einsatz beendet. Für uns als Einsatzkräfte war dies ein Einsatz, der in dieser Größenordnung erstmalig aufgetreten war. Aus diesem Grund wurden auch die Einsatzmaßnahmen, sprich Absperrmaßnahmen sehr großzügig und weiträumig angeordnet. Dieser Umstand wurde von einigen so genannten „Experten“ kritisiert.

Laut OMV – „Verhalten bei Erdgasgebrechen“ ( BtF OMV Gänserndorf, HBI Hofegger) sind die Absperrbereiche mit 300-500 m angegeben. In diesem Bereich darf sich keine Zivilbevölkerung aufhalten. Weiters ist die Gefahrenzone im Mindestabstand im Umkreis von 30 m zur Austrittsstelle, unbedingt einzuhalten. Der Mindestabstand mit der Windrichtung und mit der Austrittsrichtung sollte 60 m betragen. Es wird in dieser Ausbildungsanleitung ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dies „Mindestwerte“ sind und unbedingt eingehalten werden müssen, da die Gefahr einer Zündung immer gegeben ist.

Als Resümee aus diesem Einsatz wird es in nächster Zeit ein Informationsgespräch geben, an dem Experten der KELAG, Vertreter der Exekutive, Behördenvertreter sowie die Feuerwehr teilnehmen werden. Bei diesem Gespräch sollten Schwachstellen bzw. Mängel aufgearbeitet werden, um in Zukunft noch effizienter arbeiten zu können.

HBI BRUNNER Franz

Statistik

Einsatzart
Mannschaft
Einsatzdauer
Fahrzeuge
Hilfeleistung/ausströmen von Gasen oder Dämpfen
24 Mann
1h 48
KDOF TLF 4000-1 TLF 4000-2 ASF LF-8 MTF

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post Murenabgang in Oberamlach

10 September 2002, 15:06

Bach erhöter Wasserstand, stark verschmutzt aber sonst keine Gefahr erkennbar.. keine.

Statistik

Einsatzart
Mannschaft
Einsatzdauer
Fahrzeuge
Hilfeleistung/Hochwasser
21 Mann
0h 44
SRF-K

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