eiko_list_icon Waldbrand groß

Brandeinsatz
Brandeinsatz
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Einsatzort Details

Nigglai - Sachsenburg
Datum 25.03.2021
Alarmierungszeit 13:50 Uhr
Alarmierungsart SMS
eingesetzte Kräfte

Polizei
    Feuerwehr Spittal an der Drau
    Feuerwehr Bad Kleinkirchheim
      Feuerwehr Sachsenburg
        Feuerwehr Göriach
          Betriebsfeuerwehr Hasslacher
            Feuerwehr Lendorf
              Feuerwehr Möllbrücke
                Feuerwehr Obergottesfeld
                  Feuerwehr Pusarnitz
                    Feuerwehr Gmünd
                      Feuerwehr Lind / Drau
                        Polizeihubschrauber Libelle
                          Polizeihubschrauber Libelle Flir
                            Bundesheer Hubschrauber
                              Fahrzeugaufgebot   GSF  MZF  MTF

                              Einsatzbericht

                              Am Donnerstag, 25. März 2021 wurde im Nigglaigraben oberhalb von Sachsenburg ein Waldbrand beobachtet und gegen 14 Uhr die Feuerwehren verständigt.

                              Die Freiwilligen Feuerwehren Sachsenburg, Möllbrücke, Obergottesfeld, Lendorf, Lind im Drautal, Mühldorf, Pusarnitz, Göriach, Kleblach, Spittal, Steinfeld sowie die BTF Hasslacher Drauland wurden alarmiert. Gleichzeitig wurde auch der KLFV Sonderdienst Flughelfer in den Einsatz versetzt.

                              Der Waldbrand breitete sich vorerst auf einer Fläche von ca. 300 Quadratmeter auf einer Lichtung aus und begann dann auf den Hochwald überzugreifen.

                              Der Anfahrtsweg in Richtung Nigglaigraben und zum Brand dauerte rund  eine Stunde. Wegen der Schneehöhe konnten die Forstwege bis zum Einsatzbereich nicht mit Fahrzeugen befahren werden. So musste der letzte Teil von den Einsatzkräften zu Fuß bewältigt werden.

                              Über die LAWZ wurde Hubschrauberunterstützung angefordert und sehr rasch standen der Polizeihubschrauber Libelle und ein Hubschrauber Alouette des Bundesheers zur Verfügung. Über befüllte Löschbehälter am Talboden am Draufluß konnten die Fluggeräte mit den Löschbehältern Wasser aufnehmen und auf ca. 1.250 Meter Seehöhe transportieren. Auch Mannschaft und Geräte wurde ins Einsatzgebiet geflogen. Der Brand selbst konnte schnell eingedämmt werden, aber die Glutnester im Boden müssen händisch und in stundenlanger Arbeit gelöscht werden.

                              Ein Bach in der Nähe des Brandherdes konnte improvisiert aufgestaut werden und so wurde mittels einer Leitung Wasser näher an den Brandherd gebracht. Von dort konnte auch mittels D-Schläuchen Teile der brennenden Fläche gelöscht bzw. benetzt werden. Der Großteil der Glutnester musste mit Hauen und Krampen aufgegraben und mit Hilfe von Rückentragespritzen gelöscht werden. Bis in die Abenddämmerung hinein waren die 70 Männer im sehr steilen Gelände unterwegs.

                              Am Freitag um 6 Uhr früh wurde der Einsatz mit den 8 Feuerwehren und zwei Hubschraubern bis zu Mittag fortgesetzt. Mit Hilfe von zwei privaten Geländefahrzeugen im Pendelverkehr konnten die Feuerwehrmänner dieses Mal leichter bis zur Brandstelle gelangen. Es wurden weiterhin viele Glutnester bekämpft und Teile des Waldes benetzt. Bis zu Mittag waren die Männer vor Ort im Einsatz. Danach wurde das Gebiet laufend beobachtet. „Brand aus“ kann nach Angaben von AFK Herbert Haas aber erst voraussichtlich am Samstag gegeben werden.

                              Unmittelbar nach Beendigung der Arbeiten in Sachsenburg wurden die Flughelfer und die Hubschrauber zum Waldbrand nach Rennweg befohlen.

                               

                              ÖBFVLandesfeuerwehrkommando KärntenERICards

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